Mongolischer Kaschmir: Von der Weide in die Zürcher Manufaktur

Ein Blick hinter die Kulissen unserer nachhaltigen Beschaffung und der sorgfältigen Veredelung feinsten Flaumhaars.

Beatrix Zimmermann 10. Januar 2025 5 Min. Lesezeit

Echter Kaschmir ist mehr als ein Luxusgut – er ist ein Wunderwerk der Natur. Nur das feinste Unterhaar der Capra Hircus Ziege aus den rauen Hochebenen der Inneren Mongolei bietet die außergewöhnliche Weichheit und Thermoleistung, die wir für unsere Kollektionen fordern.

Im Frühjahr, wenn die Ziegen ihr Winterfell auf natürliche Weise abstoßen, wird das Haar von nomadischen Hirten schonend von Hand ausgekämmt. Jedes Tier liefert pro Jahr lediglich etwa 150 bis 200 Gramm reinen Flaum. Für einen einzigen TPM Wintermantel werden somit die Erträge mehrerer Tiere benötigt.

In unserem Atelier an der Birmensdorferstrasse prüfen wir jede Garnpartie akribisch auf Faserlänge und Feinheit (unter 15.5 Mikron), bevor sie von erfahrenen Schneiderhänden zu zeitlosen Meisterstücken verarbeitet wird.

Häufige Fragen zum Thema

Expertentipps aus unserem Schneideratelier in Zürich.

An der Faserlänge: Längere Fasern neigen kaum zu Pilling und fühlen sich nach dem Tragen noch weicher an als im Neuzustand.

Modelle aus diesem Beitrag

Entdecken Sie die im Artikel vorgestellten Handwerksstücke.